Wie das Haus vorher aussah, ist mir leider nicht bekannt. Josef Hogl fand die Fassade wohl nicht zeitgemäß. Deshalb ließ er die Fassade des alten Hauses mit damals vermutlich modernen Muschelkalk-Platten verkleiden. Die sind noch heute am Haus, verbergen aber seinen historischen Charakter.
Am 26. Juli 1971 beantragt die Baufirma Kurt Tempel bei der Bauaufsicht die Genehmigung für diese Fassaden-Verkleidung. Die Kosten dafür sollen sich auf 7.000 bis 8.000 DM belaufen. Dagegen bestanden keine Bedenken der Erlanger Bauaufsicht.

Erkenntnisse
Josef Hogl hat damit nach dem Neubau 1707 wohl am meisten in dieses Haus investiert. Weitere Unterlagen zu Umbauten aus der Zeit der Familie Hogl liegen nicht vor.


