ZAM das Erlanger Zentrum für Macher

Vorab: Ich bin nur ein einfaches Mitglied des ZAM-Betreibervereins, und kann nicht offiziell für das ZAM sprechen. Ich gebe hier nur meinen persönlichen Eindruck vom ZAM wieder.

Mich beeindruckt die Grundidee des ZAM, so wie ich sie verstehe: Die Stadtgesellschaft ist zum gemeinsamen Machen eingeladen.

Der Rahmen dafür ist gesetzt mit

  • einer Holzwerkstatt
  • einer Metallwerkstatt
  • einer Textilwerkstatt
  • einer Druckwerkstatt
  • einer Elektronikwerkstatt
  • einer Prototypenwerkstatt
  • einer Farbwerkstatt
  • und Freiflächen für viele weitere Nutzungen

Alle Werkstätten sind mit professionellen Maschinen und Geräten ausgestattet, von der Formatkreissäge über Laser-Cutter bis zu 3D-Druckern.

Jede Werkstatt wird von einem Fach-Experten oder einer Fach-Expertin betreut. Die achten darauf, dass alle unversehrt bleiben. Und sie geben auch Tipps zum perfekten Vorgehen. Man muss also nicht selber Fachmann sein – die Expertise kann man sich hier unter Aufsicht erarbeiten.
Übrigens sind die professionellen Werkstatt-Leiter und -Leiterinnen alle ehrenamtlich dabei! Diese – und viele andere im ZAM – teilen gern ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Anderen. Du kannst dabei nur lernen.

Zentrum für Austausch und Machen

Der Name drückt den erwünschten Gemeinsamkeitseffekt aus: Egal ob man einzeln oder gemeinsam an mitgebrachten Aufgaben arbeitet, man wird ins Gespräch kommen. Ein aus meiner Sicht sehr kluges Ziel für so ein öffentliches Projekt, das die Stadt Erlangen maßgeblich unterstützt.

Mehr miteinander reden, und noch besser: mehr miteinander machen, das scheint mir ein sehr gutes Vorhaben für die Erlanger Stadtgesellschaft zu sein. Eine Gesellschaft lebt ja erst durch ihre Verbindungen.

Und das „Machen“ braucht wohl gerade für uns in Deutschland eine besondere Unterstützung: Wir sind immer gut im „Drüber-Reden“, aber am Umsetzen, am Machen, da fehlt es uns oft. Die Entwicklung einer Gesellschaft hängt aber von denen ab, die umsetzen, von den Machern. Die holen sich Anregungen für ihre Ideen im Gespräch mit anderen, bevor sie loslegen. Für beides, Gespräche und Umsetzung, scheint mir das ZAM ein guter Ort.

Austausch und Machen

Da gibt es eine große Bandbreite: Nicht nur das handwerkliche Machen ist hier gemeint. Auch Initiativen, die etwas bewirken wollen, sind Macher im ZAM-Sinn. Das ZAM ist offen für regelmäßige Treffen. Die müssen allerdings öffentlich sein, also jeder darf mitmachen. Dafür gibt es nur wenige Einschränkungen. Zum Beispiel sind parteipolitische Tätigkeiten im ZAM nicht erlaubt. Wie ich hörte, ist die politische Neutralität eine Bedingung für die Gemeinnützigkeit des ZAM-Betreibervereins.

Macher in Erlangen

Weil die „Macher“ für die Gesellschaft so wichtig sind, wollen wir möglichst viele von ihnen im ZAM sichtbar machen. Vielleicht inspiriert das ja auch den einen oder die andere, selbst ins Machen zu kommen.

Wir suchen Erlanger Menschen, die ihre persönliche Energie erfolgreich eingesetzt haben, um die Welt ein wenig besser zu machen. Es müssen nicht die ganz großen Wirkungen sein. Viele kleine Initiativen helfen auch.

Macher und Macherinnen können ihre Idee in ihrem Unternehmen umgesetzt haben. Oder sie engagieren sich nebenbei für eine gute Sache. Wenn Du einen Menschen kennst, der als Erlanger Macher oder als Erlanger Macherin sichtbar werden sollte, gib mir eine kurze Nachricht.

Werde auch zum „Macher“

Auch falls Du mitmachen willst, beim Sichtbarmachen von Machern und Macherinnen in Erlangen: Wir stellen gerade ein Team dafür zusammen – im ZAM natürlich. Meine Adressdaten findest Du im Impressum.

Einen Erlanger Macher haben wir hier sichtbar gemacht: Jörn Paessler.

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